Schöne Aussichten

Zu diesem Bild muss man nicht viel sagen, oder?



Posted by Pappnasenpapa

Begegnung der dritten Art

Ich konnte Freda und Emma um 17:30 noch zu einer kleinen Radtour überreden. Nach einer Rundfahrt um den Hockenheimring und gefühlten 100 "Papa, ich kann nicht mehr!"
hat uns der Durst noch auf's Waldfest im Alten Fahrerlager getrieben.
Und wie der Zufall so will, gab es dann noch gleich eine Begegnung der seltsamen Art, gefolgt von einer riesigen Leere in mir.
In den Freundebüchern steht ja oft: Das wünsche ich dir für die Zukunft.
Also in solchen Momenten weiß ich immer ganz genau, was ich meinen Kindern wünsche:
Ich wünsche euch, dass ihr nie so eine seltsame und unwürdige Begegnung mit eurem Vater haben werdet!

Sadly posted by Pappnasenpapa 

Ravensburger Spieletester

Nach Blog Dein Buch gibt es eine neue innovative "Crowd" Idee, dieses Mal von Ravensburger.
Beim großen deutschen Puzzle- und Spieleverlag kann man sich als Spieletester bewerben. Man bekommt dann kostenlos ein neues Spiel zum Ausprobieren geschickt. Da ich solche Aktionen toll finde, habe ich mich gleich beworben und hatte Glück: Wir wurden gleich beim ersten Anlauf ausgewählt und zwei Tage später brachte der Postbote schon das große Paket.
Das Spiel der ersten Runde ist Kakerlakak.

                                                                         Bild von Amazon.de

Worum geht's?
Hauptattraktion ist die Kakerlake, ein kleiner "Roboter" der batterieberieben auf seinen kleinen Beinchen durch ein Labyrinth wuselte. Das Labyrinth wird von den 2 bis 4 Spielern immer wieder verändert indem Messer, Gabel oder Löffel aus ihrer Ausgangsposition gedreht werden. Ist der Weg frei, saust die kleine Kakerlake in eine der vier Ecken und der Spieler, dem die Ecke gehört, bekommt einen Punkt.

Wie läuft der Käfer äh das Spiel?
Da das Spiel kurz vor dem Landschulheimaufenthalt von Emma bei uns eingetroffen ist und ich als Aufsichtsperson mitgefahren bin, war dies eine tolle Gelegenheit, das Spiel einigen Kindern vorzustellen. Gleich beim Auspacken und erstem Loslaufen des sogenannten HEXBUGS nano waren alle erstaunt und verzückt. Der kleine Käfer saust bereitwillig über Boden und Hände, so richtig fetzig wird es aber erst auf dem Spielplan. Der Käfer sucht sich selbstständig seinen Weg durch das Labyrinth, läuft, wendet und rennt wieder los uns sieht dabei lustig statt ekelig aus. Nur wer die richtigen Besteckteile richtig dreht, schaft es, Willi, so haben wir unseren Nanobot getauft, in seine Ecke laufen zu lassen.

Wie hat es uns gefallen?
Wie schon gesagt, die kleine Kakerlake ist süß und der Hit des Spiels. Die einzelnen Runden sind rasant und dauern nicht lange. Alle Kinder waren mit Feuereifer dabei, um den Käfer in die eigene Ecke laufen zu lassen, was immer wieder zu lautem Jubel geführt hat.
Sicher ist Kakerlakak kein Strategiespiel und füllt auch keinen ganzen Spieleabend macht aber einige Runden richtig viel Spaß. Die Altersempfehlung ab 5 passt, das Spielmaterial ist hochwertig wie gewohnt bei Ravensburger. Mal sehen wieviele Runden der HEXBUG durchhält, es ist sogar eine Ersatzbatterie enthalten.

Was ist nicht so gut?
Der Spielplan dürfte ruhig eine Reihe und Spalte größer sein. Trotz mehrerer Ausgangspositionen wiederholen sich einzelne Situationen doch häufiger.
Die unverbindliche Preisempfehlung von 35 Euro ist in meinen Augen um 5-10 Euro zu hoch. Folgerichtig gibt es das Spiel zur Zeit bei Amazon schon für 28 Euro.

Fazit
Es gibt 4,5 von 5 der allseits beliebten Sterne. Allen Kinder hat das Spiel großen Spaß gemacht, ideal für ein schnelles Vergnügen zwischendurch.

Mathe voll gefährlich


Mathe voll gefährlich - eine Rezension für Blog dein Buch

Nach längerer Pause hatte ich mich wieder mal um ein Buch bei Blog dein Buch beworben. Der dritte Versuch war dann erfolgreich und ich bekam „Mathe voll gefährlich“ von Sean Connolly zugesandt. Unsere große Tochter steht mit Mathe seit der ersten Klasse auf Kriegsfuß und ich bin immer auf der Suche nach spannenden Ideen, um ihr das für sie trockene Fach schmackhaft zu machen. So habe ich mich dieses Mal für ein Kinderbuch entschieden.

Das Buch preist auf seinem auffälligen Titel 24 abenteuerliche Rätsel für junge Mathematiker an. In diesen Rätseln soll der junge Abenteurer mit Hilfe der Mathematik in kniffligen Situationen bestehen.

Beispiel gefällig?

Du wirst entführt und der Entführer sichert dein Gefängnis mit einem zeitgesteuerten Mechanismus. Die Tür öffnet sich nur, wenn man einen Knopf drückt und dann genau 30 Minuten wartet und schließlich noch mal drückt. Und natürlich hat der Schurke dir deine Uhr abgenommen. Zu deinem Glück aber hat er zwei Sanduhren zurückgelassen, eine läuft 9 Minuten und die andere 13 Minuten. Gefragt ist also wie man mit diesen beiden Sanduhren genau 30 Minuten abmessen kann.

Die Abenteuer sind grundsätzlich in verschieden Phasen unterteilt:
  • Eine phantastische Geschichte zur Einleitung
  • Ein Ratschlag von Euklid, der das Problem noch mal zusammenfasst und den einen oder anderen Lösungshinweis gibt
  • Ein oder zwei Karoblätter, damit man gleich im Buch los rechnen kann
  • Die Lösung, die sehr detailliert Schritt für Schritt zum Ergebnis führt
Meistens schließt sich dann noch das Mathelabor an, in dem die Kinder animiert werden, weitere Experimente zu machen. Dabei wird dann auch mal was geBASTELt.
Manche Abenteuer sind noch durch zusätzlich Hinweise ergänzt, die Hintergrundwissen vermitteln. So erfährt man zum Beispiel wer MARCO Polo war und von wann bis wann man mit dem Orientexpress reisen konnte.
In den Abenteuern sind zudem einige altbekannte „Rätsel“ verpackt. So zum Beispiel die Geschichte von C-F Gauß, der seinen Lehrer austrickste indem er die Summe der Zahlen von 1 bis 100 nicht durch Addieren bestimmte sondern einfach mit der Formel 1/2n*(n+1) errechnete. Es finden sich die Fibonacci Zahlen, die berühmte Geschichte mit den Reiskörnern auf dem Schachbrett aber auch eine Anleitung zum Selbstbau eines einfachen Sextanten.

Gut oder schlecht-das ist hier die Frage!
Mir hat das Buch gut gefallen, ich habe aber sowieso schon einen Hang zur Mathematik und ich wäre froh gewesen, in meiner Jugend hätte es schon solche Bücher gegeben. Für unsere Tochter ist es wohl eher nichts, dazu müsste das Buch wohl eher rosa sein und sich um Barbie und Co drehen. Trotzdem werde ich das eine oder andere Mathe-Abenteuer mit ihr angehen.

Kritikpunkte gibt es einige, die aber alle nicht so schwer wiegen.
Man merkt deutlich, dass das Buch aus dem Amerikanischen übersetzt wurde. Viele Geschichten handeln von CIA und ähnlichem. Besonders merkt man das daran, dass häufig Kreuzmultiplikationen zur Lösung benutzt werden, wo wir in Deutschland sicher zuerst an einen Dreisatz denken würden.
Die Übersetzung ist ganz gut gelungen und ich habe auch nur zwei Fehler entdeckt.
Teilweise sind die Geschichten um die mathematischen Zusammenhänge etwas arg an den Haaren herbeigezogen, aber ich bin schließlich auch keine 12 mehr.
Manche Abenteuer sind schon gut für zehnjährige verständlich, für andere sollte man doch schon älter sein und sich zumindest vorstellen können was potenzieren ist.

Fazit:
Ein interessantes Buch für junge Leser, die Action und Spaß mit Mathe verbunden haben wollen. In den Geschichten teilweise etwas USA lastig aber kurzweilig und mit guten Lösungsansätzen. Und das zu einem wirklich günstigen Preis.

Mathe voll gefährlich von Sean Connolly, 
erschienen auf deutsch 2013 im h.f. Ullmann Verlag. „Leider“ gedruckt in Ungarn. 242 Seiten (mit ca. 50 leeren Seiten zum Selber-Rechnen).
Zu beziehen bei Amazon oder beim Verlag für nur € 9,99.

Ach ja: Hier die Lösung für das Problem mit den Sanduhren.
Die kleine Sanduhr läuft 9 Minuten und die große 13. Beide Sanduhren sind „voll“ und werden gleichzeitig umgedreht.

Nach 9 Minuten ist die kleine Sanduhr leer und wird wieder umgedreht.
Ist die große leer sind 13 Minuten vorbei, die kleine, diesmal nur etwa zur Hälfte leer, wird wieder umgedreht. 
Nach weiteren 4 Minuten ist die kleine erneut leer und die große wird umgedreht. 
Nach 13 Minuten ist auch die leer und es sind insgesamt genau 30 (=9+4+4+13) Minuten vergangen.

Heute bei McDonalds

Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Also durften die Kinder heute Abend mit mir zu McDonalds.
Nachdem jede einen Hamburger verdrückt hatte, wollte Freda noch eine zweite Tüte Ketchup zu ihren Pommes.
Also bin ich zur Theke und hab noch mal Ketchup nachgeholt.
Fragt die Verkäuferin: "Macht 19 Cent. Zum Hieressen oder zum Mitnehmen?"

Bild von mcdonalds.de
 

Osterkuchen

Es gibt Dinge, auf die man sich einfach verlassen kann:
Zum Beispiel, dass es zu bestimmten Festtagen leckeren Kuchen von Emmas Patentante gibt. Und weil ich das weiß, hab ich extra keinen Kuchen gebacken zu Ostern ;-)



Vielen Dank liebe Simone!

Osterbasteln - das Ergebnis

Hier wie versprochen das Ergebnis der "wir blasen Eier aus und bemalen sie" Aktion.

Wer Lust hat darf gerne seine Tipps, welche Werk von wem stammt, in die Kommentare schreiben. Wer die meisten Richtigen hat, gewinnt ein leckeres Schoko-Osterei!

Osterbasteln

Eier ausblasen und anmalen waren schon eine beliebte Beschäftigung an Ostern als ich noch Kind war. Also haben wir die Eier beim Kuchenbacken in der letzten Zeit nicht einfach grob aufgeschlagen sondern schön ausgepustet. Und mit etwas Geschick kann man sogar Eiweiß und Eigelb auf diese Weise sauber trennen.
Allerdings ist ja heute alles nicht mehr so einfach. Das fängt schon damit an, dass die Eier im Laden eigentlich immer braun sind. Weiß sind im Grunde nur noch die Industrieeier aus der Legebatterie, die wir aber zu vermeiden suchen. Außerdem ist heute jedes Ei mit einem Code, der Auskunft über Herkunftsland und Betrieb gibt, bedruckt, schön in Neon-Pink. Dieser Aufdruck widersetzt sich Angriffen mit Wasser und Spüli hartnäckig aber dann fand ich doch noch eine Lösung:

Mit einem Spültuch und etwas von diesen weißen Wundersteinen ist der Audruck im Nu entfernt:


Und wer sich jetzt fragt, wie ich das schöne runde Loch ins Ei bekommen habe, dem sei gesagt:
Wohl dem, der einen Dremel hat ;-)


Die Ergebnisse gibt es dann demnächst...

Kuchenallerlei

Speziell Freda hilft unheimlich gerne in der Küche. Sei es Karotten schälen und schneiden oder Kuchenteig rühren. Deswegen backen wir seit einiger Zeit am Wochenende einen Kuchen. Wir schaffen es wohl nicht jede Woche, aber doch ganz schön oft.
Fredas Favorit ist Donauwelle und Emmas lieblicher Kuchen Linzertorte. Und beide waren richtig lecker. Mhh....
Von Fredas Donauwelle gibt es nur ein Bild im Rohbau, zu schnell wurde ihr ein Ende bereitet :-)


Heute hab ich was getan...

...was ich schon seit 20 Jahren tun wollte!
Obwohl ich ja leider wegen eines blöden Fehlers in der Kreditkartenzahlung in unserem Online Shop im Urlaub arbeiten muss, hatte ich doch die eine oder andere Minute Zeit, dem zu fröhnen, was seit der Geburt der Kinder ein Zeichen von Freiheit ist: Fernseh gucken ohne Anspruch!
Dabei bin ich über die Sendung wir gestolpert, quasi eine Hausfrauensendung :-)
Dort ging es in der Sendung vom 21.3. um ein Essen mit Namen "Verheierte", ein Essen aus meiner Kindheit.
Spätzle mit Kartoffelstückchen in der Spätzlebrühe mit gerösteten Zwiebeln.

Sieht jetzt hier nicht wirklich so lecker aus, aber es war lecker und schmeckte fast so wie früher.

Honeypott 1 - Das erste Ergebnis

Ich wollte ja mal probieren ob man mit dem Angebot, gratis Inhalte zu ergattern, wirklich mehr Benutzer auf eine Webseite locken kann.
Es war jetzt nicht der bombastische Andrang aber die Hits sind schon signifikant höher ;-)


Für immer verbrannt

Alle die keine Kinder, speziell Mädchen, unter 10 haben, werden gar nicht wissen, was ich hier erzählen will:
Heute Morgen laufe ich aus Fredas Kindergarten nachdem ich sie der Obhut der besten Kindergärtnerinnen der Welt übergeben habe.
Da höre ich wie ein Vater ruft: "Scarlet!" und meint damit seine kleine Tochter, die über den Spielplatz neben dem Kindergarten tollt.

Und mir schießt es sofort in den Kopf: Horseland!

Bild von KiKa.de
Wieso Horseland?
Horseland ist die favorisierte Kindersendung für Emma und Freda. Sie handelt von einem Pferdehof, zickigen Mädchen und edlen Pferden. Die Tiere können sprechen, aber nur untereinander. Ich weiß nicht wer zickiger ist, die Mädchen oder ihre edlen Rösser mit rosa, blauen ode grünen Strähnchen in der Mähne. Es geht in jeder Folge um ein bestimmtes Thema:
Sei hilfsbereit, nerve deine Kumpel nicht durch dein ständiges Handyphonieren, sei verantwortungsvoll, kümmere dich um dein Tier!
Lauter immens wichtige Themen für Mädchen kurz vor oder im Teeniealter.
Leider sind die Protagonisten mehr als nervig, denn sie haben die Lektion, die sie am Ende einer Folge mühsam begriffen haben (also sei edel, hilfsbereit und gut) bis zur nächsten Folge wieder total vergessen und sind wieder egoistisch, fies und nachlässig.
Wer es genauer wissen will: Es gibt sehr viele Folgen auf youtube und aktuell läuft die Serie auch auf KiKa.

Zurück zum Thema:
Scarlet also. Das Pferd von Sarah Wittner, der Millionärstochter bei Horseland.

Und damit ist der Name für immer verbrannt!

Und wer bei Scarlet an Vom Winde verweht denkt, der ist eh nicht mehr up-to-date :-)

Und wer sich immer noch nicht vorstellen kann, was in meinem Kopf vorging, der denke mal an Kevin der vor 25 Jahren immer allein zu Haus war :-))
Bild von kabeleins.de
Und damit es hier mal etwas interaktiver wird, hinterlassen bitte alle LeserInnen einen verbrannten Vornamen als Kommentar, am besten mit einer Erklärung :-)

Season Opening

Man muss das Eisen schmieden solange es heiß ist...
Heißt heute konkret: Dach auf und offen fahren
Die Saison ist eröffnet. Nach so langer dunkler und kalter Winterzeit, weiß man erst wieder was einem gefehlt hat, wenn der Fahrtwind um die Nase weht.


Alle Bibi und Tina Hörspiele zum gratis Download...

... gibt es hier natürlich nicht, aber wir wollen doch mal sehen, ob so ein plumper Honeypott wirklich für mehr Traffic sorgt :-)


Ein Tag am Meer

Naja, nicht ganz am Meer so doch im Schwimmbad.
Da war gestern der zweite sonnige Tag in diesem Jahr und anstatt in der Sonne zu wandeln, waren wir im Schwimmbad in Walldorf. Ich könnte als Grund anführen, dass es total clever ist bei so schönem Wetter ins Hallenbad zu gehen, weil bestimmt alle anderen eben in die Sonne gehen.
In Wahrheit hatten wir Freda schon seit längerem versprochen, ihre Seepferdchen Fähigkeiten praktisch anzuwenden.

Leider ließ sich auch im Schwimmbad nicht vermeiden, dass Emma und Freda sich gezofft haben.
Beiden fehlt es meines Erachtens an nichts Materiellem, gut ein eigenes Pferd hätten beide gern, aber sonst? Trotzdem beharren beide extrem auf ihren Sachen.
Beide haben eine Taucherbrille, nur konnte Emma ihre nicht finden und wollte sich Fredas ausleihen. Außergewöhnlicherweise hat Freda sie Emma auch ausgeliehen, aber nur für einmal tauchen. Natürlich ist es bei einmal tauchen nicht geblieben. Entsprechend sauer war Freda als Emma und ich zu ihr zurückgekommen sind. Worauf Emma auf Fredas Gezehter hin auch wutentbrannt abgedampft ist.
Zickenkrieg pur.
Da das inzwischen an der Tagesordnung ist, werde ich hiermit eine neue Serie einläuten: Zickenkrieg bei Bastels!
Ich hoffe (oder auch nicht) dass dieser Serie mehr Folgen vergönnt sind als der Feindbild des Monats Serie.
Obwohl ich gestern locker eine Folge hätte hinzufügen können.
Es kann vorkommen, dass einem kleinen Baby mit Durchfall im Schwimmbad die Windel überläuft, dass Mann dann aber so tut, als ob nichts geschehen ist und sich einfach still und leise davonschleicht anstatt der Badeaufsicht Bescheid zu sagen, damit der Boden gewischt wird, hat das Zeug zum
Feindbild des Monats März

Fiktion und Wirklichkeit

Aufgrund einer Hörerempfehlung beim letzten SWR3 Lesetag, ist eines der Bücher, die ich zur Zeit lese, ein Buch von Stephen King:
Needfull Things - In einer kleinen Stadt


Der englische Titel trifft es viel besser als der deutsche, wie so oft. In eine amerikanische Provinzkaff eröffnet ein Laden-Needfull Things-von dem keiner so genau sagen kann, was es denn für ein Laden ist. Trödel-, Antiquitäten- oder Ramschladen. Auf jeden Fall kein normales Geschäft. Findet doch jeder, der ihn betritt, genau das was er schon immer haben wollte und seine innersten Bedürfnisse befriedigt. Sei es eine Baseball Sammelkarte, ein Fuchsschwanz für die Autoantenne, ein Bild von Elvis oder ein Amulett, das Krankeheiten heilt.
Der Verkäufer zieht die Kunden magisch in seinen Bann und verlangt wenig Geld für seine Kostbarkeiten. Neben Barem gehört aber immer noch ein zweiter Teil zum Kaufvertrag. Einen kleinen Streich muss jeder Käufer einem anderen Bewohner der kleinen Stadt spielen, jeder für sich harmlos und ohne offensichtliche Zusammenhänge, zusammengenommen aber ein tödliches Spiel, das am Ende die ganze kleine Stadt auslöscht.
Perfide eingefädelt hat er das der Teufel. Denn genau der ist der Verkäufer in diesem Laden! Und so wandern vor dem großen Showdown auch Drogen und jeden Menge Waffen über die Ladentheke.
Der nicht verführbare Held der Geschichte, der wenigstens einige wenige Menschen seines Herzens retten kann, ist (doch tatsächlich) der Sheriff der Stadt :-)
Beim ersten blutigen Höhepunkt geraten zwei Frauen aneinander, die sich letztendlich mit Küchenmesser und Ausbeinbeil auf offener Straße umbringen! Und das weil ein Junge ein paar Bettlaken der einen mit Schlamm beworfen hat!

Ich glaub ja nicht daran, dass Menschen so schnell die Zurückhaltung verlieren und ihre Wut eskaliert. Gut, ich bin auch (hoffentlich) noch nicht dem leibhaftigen Teufel begegnet.
Aber dann bin ich im Internet auf diesen Bericht gestoßen:

EllwangenRentnerin wegen Mord an Nachbarin verurteilt

Das Landgericht in Ellwangen (Ostalbkreis) hat am Donnerstag eine 67-jährige Frau wegen Mord an ihrer Nachbarin zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren und drei Monaten verurteilt...
Die Nachbarin habe sie und ihre Familie zuvor im Streit übel beleidigt, hatte die Angeklagte vor Gericht angegeben. "Da bin ich närrisch geworden", sagte die verwitwete Rentnerin...
Die verwitwete Rentnerin war wegen Körperverletzung vorbestraft. Sie habe sich in jungen Jahren schon geschlagen, wenn es einen Grund gegeben habe. "Ich hab auch bei einem Mann keinen Rückzieher gemacht", sagte sie vor Gericht. Auch ihre vier Ehemänner hätten getrunken und zugeschlagen, sie habe zurückgeschlagen. "Ich lass mir halt nix gefallen und fertig."
 (http://www.swr.de/nachrichten)


Und dann musste ich doch noch mal meine Meinung überdenken...

Da war ich leider zu früh dran

Wer in den letzten Tagen bei den Bastelkindern vorbeigeschaut hat, hat ja gelesen, dass ich zwei kopflose Barbies erfolgreich zu festsitzenden Köpfen verholfen habe.
Passend dazu las ich heute bei Spiegel Online, dass in Taipeh das erste Barbie Restaurant eröffnet hat. Nun war ich ja gerade letztes Jahr in Taiwans Hauptstadt...schade dass ich das verpasst habe, meine  Mädels hätte es bestimmt gefreut, ein Erinnungsfoto mit PNP in all dem Rosa zu bekommen.

Bild von Spiegel Online

Bild von PNP

Neues bei den Bastelkindern

Nach langer Pause mal wieder ein paar Neuigkeiten bei den Bastelkindern




Falls es mal jemand braucht - Teil1

Heute habe ich einen neuen Podcast in iTunes abonniert und wollte die alten Folgen alle auf einmal runterladen. Früher ging das ganz einfach, es gab einen entsprechenden Eintrag im Kontextmenü. Und heute in iTunes11? Nichts zu finden.
Internet Recherche oder selbst ausprobieren?
Ein kurzes Googlen bringt als erstes Treffer, die Jahre zurückliegen. Obwohl ich die Version mit angegeben habe als Suchbegriff (Google ist auch nicht mehr das...hat schon jemand gemerkt, dass es keine Phrasensuche (in Hochkammas eingeschlossene Begriffe) mehr gibt?!).
Also selbst suchen...
Und hier die Lösung:
Die Ansicht auf "Liste" umstellen und dann erscheint, falls es ältere Folgen gibt, auf Podcatsebene, nicht auf Folgenebene, ein kleines Icon in Form eines Pfeils nach unten:

Eigentlich offensichtlich, aber eben anders als früher...

Posted by Pappnasenpapa